Tagebuch - November 2014

Dienstag, 11. November 2014

rochetower night

Basler Nachtidyllen (1):
Roche-Kamin vernebelt Roche-Tower

Kommt Ihnen das gleiche in den Sinn wie mir? – die Berliner Gedächtniskirche, kriegszerstört.

Abgesehen davon: Wenn die Novartis ihren Campus hat, mit dem sie ein ganzes Stadtviertel besetzt, darf doch die Roche auch ihre Türme haben, die dann wenigstens das Stadtbild in Beschlag nehmen.

 

Sonntag, 9. November 2014

Das Buch- und Literaturfestival BuchBasel habe ich wegen meiner Bronchitis verpasst. Und natürlich auch die Verleihung des Schweizer Buchpreises und den Lukas Bärfuss, den man vielleicht nicht verpassen sollte. Sorry for me!
 

Donnerstag, 6. November 2014

… womit ich mich nun ständig darauf berufen kann, dass ich krank bin und deshalb nichts zustande bringe und nichts fertig werden muss und sowieso keine Verpflichtungen wahrgenomen werden können. Husthust … und schon wieder Husthust …, was dann wieder weniger lustig ist.
 

Mittwoch, 5. November 2014

House of Cards. — Diese lächerlichen Mittwochs-Dreiviertelstunden-Folgen im ORF1. Zugegeben: Es zieht mich rein, jedesmal, für die kurzen, angespannten 45 Minuten, und dann, kaum hab' ich mich warmgekuckt, werde ich hinausgeworfen aus dem Kartenhaus. Ich beginne, was ich früher nicht kapieren wollte, die Serien-Junkies zu verstehen.
 

Dienstag, 4. November 2014

Rezeptpflichtig. — Jedes Mal, wenn ich eine Apotheke betrete, bin ich beeindruckt:

  • dass der Apotheker die Schrift meines Arztes entziffern kann;
  • dass, wenn er irgendwas einzutippen beginnt, gleich die gewünschte Schachtel aus unbestimmbarer Höhe einen Schacht herunterpoltert und gleich zu Händen des sich nicht besonders beeindruckt zeigenden Apothekers bereitliegt;
  • dass gleichzeitig dann die Gebrauchsanweisung auf einer Etikette ausgedruckt wird, die der Apotheker nur noch von dem Etikettenstreifen abzulösen und mit eleganter Hand auf die Schachtel zu kleben braucht;
  • dass dabei auch noch automatisch die Rechnung für die Krankenkasse erstellt und abgeschickt wird.

Das alles ist eine saubere Sache, die, wie alles, was reibungslos klappt, meinen Respekt gewinnt. Zu Hause lese ich dann:

«3mal täglich in jedes Asenloch ein Spraystoss geben, maximal 7 Tage»

und bin sogar fast etwas erleichtert, dass wenigstens die Sprache noch etwas Reibung bietet.
 

Sonntag, 2. November 2014

Basler Herbstmesse

(Erleuchtet: Münster, Riesenrad und Bruderholz-Spital)

herbstmesse