Tagebuch – Oktober 2020

Sonntag, 11. Oktober 2020

Peter Wirz

Die Überraschung des Monats: 
Andres Mürys Monographie über den Art Brut-Künstler Peter Wirz (Vexer Verlag)

Aus einer fiktiven Selbstdarstellung des Künstlers:
Er zeichnete nicht ab, das hasste er. Er zeichnete im futuristisch-symbolischen Styl, verbunden mit Decoration eigenen Systems und mystisch. Er war ferner ein Verteter der abstrakten Kunst. Er sagte: „Ich äffe nicht nach, bin ich ein selbständiger Mensch, so habe ich meinen eigenen Styl, lieber liesse ich das Zeichnen ganz bleiben, als nachäffen”. […] Ferner hatten seine Zeichnungen eher düstern und manchmal auch traurigen Charakter verbunden mit grausamem. Manche Z[eichnungen] trugen den römisch-katholisch-kirchlichen Charakter. […] Auch liebte er das Blut. […] Auch dieser Sache gab er auf seinen Zeichnungen reichlich Ausdruck.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

galerie

Berlin  (Galerie Gilla Lörcher): Vintage Portraits von Ute Schendel
Etwas verdunkelt im Hintergrund neben der Galeristen, mit ausgestreckter Hand, S.B., der Meister des Endspiels