Tagebuch 2014

Dienstag, 25. Februar 2014

Hund hat Plastikfolie gegessen. – Es gibt Internetseiten, die man prämieren müsste. Zum Beispiel das Hund-Katze-and-Hamster-Forum von www.kleiderkreisel.de. Stichwort «Hund hat Plastikfolie gegessen».

A:
«Wie es aussieht, hat sich mein Berner heute morgen eine Ecke Weichkäse mitsamt der Frischhaltefolie reingezogen. […] Ich hoffe nun, dass die Folie bis morgen früh wieder raus kommt.»

B:
«Ja, mein Ridgeback mag gern Strümpfe, die dann wieder ausgesch....werden, bisher problemlos.»

C:
«Mein Urlaubshund frisst Tennisbälle und Kappen komplett auf. Sehr kurios.»

D:
«Also der Hund eines Freundes hat auf den Hauspartys immer die Kronkorken geklaut und gefuttert – kamen immer im ganzen wieder raus.»

E:
«Einmal Ohrenstöpsel -> wäre fast gestorben.
«Einmal Hefeteig -> Hund ging wirklich auf wie ein Hefekuchen.»

F:
«Kennt ihr diese kleinen faltbaren Ballerinas für die Handtasche? Er hat beide gefressen. Und jeweils einen in jede Richtung wieder ausgeschieden.»

G:
«Mein rottweiler hat damals ungelogen eine komplette auseinandergewickelte mullbinde gefressen, ich weiß ja nicht wieviel meter das so sind, aber es kam vorne und hinten wieder raus, ohne irgendwelche komplikationen und das auch recht schnell.»

H:
«Rohes Sauerkraut geben. Das wickelt sich drum und alles kommt komplett wieder raus. Mein Hund hat mal einen kompletten Futterbeutel geklaut und gefressen - inkl. Reißverschluss. Ist alles wieder gekommen.»

A:
«Danke, ihr macht mir Mut.»
 

Mittwoch, 26. Februar 2014

Nochmals zu Hund hat Plastikfolie gegessen. (Gott, Hund und Blogger mögen mir verzeihen).
Eigentlich habe ich bloß im Internet nach einem Beleg gesucht für die in meinem Volksschul-Singbuch fehlende Appenzellerlied-Strophe:

Min Vatter isch en Appezeller
trü-oi tü-oi tü-oi-do
Er frisst der Chäs mitsamt em Teller
trü-oi tü-oi-do.

 

Samstag, 1. März 2014

kakao2

Endlich hab' ich kapiert, worum es auf der Begrünungs-Sanierungsstelle gegenüber dem Claramätteli geht.
(vgl. 5. Febr. 2014).

 

Montag, 3. März 2014

Und unerbittlich läuft der Countdown. Noch sechs Tage Zeit, die Flucht vorzubereiten. Die Flucht vor den ultimativ drei schönsten Tagen des Jahres. Hier in Basel.
 

Dienstag, 4. März 2014

«Frauen begutachten ihre Fingernägel, indem sie sich den flachen Handrücken vor Augen halten, Männer krümmen die Fingerspitzen über die hochzeigende Handfläche; daran erinnerte sich Marathe noch aus Kindertagen.»
(David Foster Wallace: Unendlicher Spass. 5. Aufl., Köln 2009, S. 182)

Das Buch hat eintausendfünfhundertfünfundvierzig Seiten. Das ist ein Satz daraus. (Ich habe ihn für richtig befunden).
 

Sonntag, 16. März 2014

Erster Bummelsonntag. Eine Basler Fasnachtsklicken-Spezialität. (Pardon: Cliquen).

«Bummel, findet an drei Sonntagen nach der Fasnacht statt. Meist organisiert die Clique o. die Guggemuusig an einem der drei Sonntage einen Ausflug mit all ihren Mitgliedern. Oft werden am Besuchsort die Instrumente hervorgenomm u. gespielt.  Nachdem die Clique o. die Guggemuusig wieder in Basel angekommen ist, defilieren sie abends mit ihren Instrumenten durch die Freie Strasse u. werden v. vielen Schaulustigen bestaunt. Anschliessend gässle alle noch bis 22 Uhr. An diesem Anlass sind die TeilnehmerInnen nicht kostümiert.»
(Basel Lexikon, Basel: 2001 – das unverzichtbare Nachschlagewerk für alle, die es mit Basel zu tun bekommen).